PHP 7.2 – schneller, sicherer, besser

15.06.2018 | von Susanne

Heute gibt es mal etwas mehr Technik in unserem Blog. Diesmal zu PHP 7.2

Was ist neu in PHP 7.2?

Leistungsverbesserung

Basierend auf offiziellen Performance-Benchmarks läuft PHP 7.2 bis zu 13% schneller als PHP 7.1 oder 20% schneller als PHP 7.0. Und im Vergleich zu PHP 5.6 ist PHP 7.2 mit der Hälfte der Latenz mindestens doppelt so schnell, was einen Boost im Codieren und Laden von Webseiten bedeutet.

Libsodium jetzt Teil des Kerns für mehr Sicherheit

Die Kryptographie-Bibliothek Libsodium wird nicht mehr länger über PECL („PHP Extension Community Library“) zur Verfügung gestellt, sondern ist in PHP 7.2 Teil des Kerns. Dieses Feature macht PHP zur ersten Programmiersprache, die der Standardbibliothek moderne Kryptographie auf Anwendungsebene hinzufügt und somit eine sichere Verschlüsselung, Entschlüsselung, Signaturen, Passwort-Hashing und vieles mehr ermöglicht.

Verbesserter Hashing-Algorithmus

Das Ausführen modernster Hashing-Algorithmen ist für die Sicherheit unerlässlich, und der neue Argon2-Hashing-Algorithmus für Passwörter macht es in PHP 7.2 potentiellen Angreifern schwer Benutzerkennwörter abzugreifen. Für weitere Details zu einzelnen Features und die gesamte Auflistung an Neuerungen und Änderungen empfehlen wir die direkte Information auf php.net

Upgrade auf PHP 7.2

Wenn Sie Ihre vorhandenen Skripte zukünftig mit PHP 7.2 betreiben möchten, was aufgrund der wichtigen Sicherheitsupdates, Neuerungen und verbesserten Performance sicher zu empfehlen ist, dann überprüfen Sie diese Skripte, sowie verwendete Templates und Plugins unbedingt auf Kompatibilität. Die Seiten von php.net stellen umfangreiche Hilfen zur Migration auf PHP 7.2.x zur Verfügung. Natürlich können Sie über das Kundencenter jederzeit die PHP-Version in beide Richtungen ändern, falls Sie Probleme feststellen sollten.

Den Webspace bei EUserv auf PHP 7.2 zu aktualisieren ist ziemlich einfach. Loggen Sie sich dazu einfach im Kundencenter ein, wählen den Vertrag aus und legen im Menüpunkt „PHP-Configurator“ die Version PHP 7.2 als Default PHP-Version fest. Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit Klick auf den Button „setzen“.

Ein wichtiger Grund für die Aktualisierung auf PHP 7.2 ist, dass PHP 7.0 nur noch bis Jahresende mit Sicherheitsupdates versorgt wird und auch PHP 7.1. wird von der PHP Community ab 1. Dezember 2018 nicht mehr aktiv unterstützt.

Einen Überblick über unsere Webspace Tarife findet Ihr hier: http://go.euserv.org/IV

Wann geht’s los?

Wir planen die Einführung von PHP 7.2 noch im Juni 2018. Es gibt dazu auf der EUserv Statusseite einen entsprechenden „Working – Task„, über den sich alle Tekkis auf dem Laufenden halten können.

 

Update (20.06.2018):

Ab sofort steht PHP 7.2 in allen Webspace-Tarifen mit PHP-Unterstützung zur Verfügung!

 

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Erfolgreich ins Veranstaltungsjahr gestartet

12.03.2018 | von Susanne

Mit der Teilnahme an der 11. Eisenberger Jobmesse sowie dem 25. Berufs-Info-Markt Jena sind wir erfolgreich in das neue Veranstaltungsjahr gestartet.

Das „Messe-Jahr 2018“ begann mit unserer Teilnahme an der Jobmesse Eisenberg, zu welcher bereits am 2. März zahlreiche Schüler und Schülerinnen sowie interessierte Eltern in der Stadthalle begrüßt werden konnten.

Eine feste Größe in unserem jährlichen Veranstaltungskalender ist auch der Berufs-Info-Markt Jena. Dieser fand am vergangenen Samstag bereits zum 25. Mal statt und bot den ca. 2.400 Besuchern vielfältige Möglichkeiten und Chancen sich über einen Berufseinstieg und die spätere Karriere zu informieren. Auch wir waren einer der insgesamt 75 Aussteller und präsentierten uns vor Ort als attraktiver Arbeitgeber und Ausbildungsunternehmen der Region. Neben den vielen interessanten Gesprächen rund um die Ausbildung zum FachinformatikerIn für Systemintegration bzw. Anwendungsentwicklung freuten wir uns besonders über den Besuch von Andreas Heller, dem Landrat des Saale-Holzland-Kreises und einer Stippvisite von Wolfgang Tiefensee, dem Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft an unserem Messestand.

Was kommt noch dieses Jahr?

Blicken wir gleich mal erwartungsvoll nach vorn auf die weiteren Fach- und Karrieremessen, an denen wir in diesem Jahr noch teilnehmen wollen: Das wären zum Einen die Ausbildungsbörse Gera im September und der Wirtschaftstag in Greiz.

Zum Anderen  freuen wir uns auf die nunmehr 3. Auflage des Hackathons „Lange Nacht des Coding“ (#LNDC), welchen wir wieder in Kooperation mit der Westsächsischen Hochschule Zwickau und weiteren regionalen Unternehmen organisieren werden. Wann genau Ihr uns wo treffen könnt erfahrt Ihr natürlich immer rechtzeitig hier oder auf Facebook unter http://facebook.com/euserv

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EUserv wünscht Frohe Weihnachten!

20.12.2017 | von Susanne
Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Das möchten wir zum Anlass nehmen
und uns für das Interesse an unseren Produkten und Services sowie für das
uns entgegengebrachte Vertrauen bedanken!

Das EUserv-Team wünscht allen Blog-Lesern, Kunden und Interessenten
harmonische, erholsame und fröhliche Weihnachtsfeiertage, einen 
guten Rutsch sowie ein neues Jahr voller positiver Erlebnisse,
beruflicher und privater Erfolge und natürlich Gesundheit.

Unser Weihnachtsgeschenk für Sie:

blog_xmas2017


Speichern Sie Ihre Fotos, Musik, Videos, persönlichen Dokumente oder
sonstigen Daten einfach und sicher über das Internet im EUserv
Rechenzentrum in Jena/Thüringen. Die 200 GB große Online-Festplatte
"BackupHD 200 XMAS-Edition 2017" bekommen Sie 3 Monate lang geschenkt! 
Über die Frontend-Server und verschiedene Transfer-Protokolle wie
verschlüsseltes Rsync, FTP, WebDAV oder ein grafisches Webfrontend können
Sie jederzeit schnell auf Ihre Daten zugreifen.


Ideal zum Testen: 
-----------------
Während Angebotszeit bis zum 7.1.2018 ist dieser Tarif bei Auswahl der
Variante mit 3 Monaten Vertragslaufzeit für die gesamte erste
Vertragslaufzeit kostenfrei erhältlich! Ab der zweiten Vertragslaufzeit
gilt dann der reguläre Preis.


Weitere Informationen sowie Bestellregeln und Bestellmöglichkeit unter:
http://go.euserv.org/vh
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Neue EUserv-App Version 1.5.2 mit Vertragsverwaltung für Online-Speicher

11.12.2017 | von Susanne

blog_App152

Mit der EUserv Android-App hast Du Deine Domain- sowie Server- und vServer-Verträge jederzeit im Überblick und kannst Wunschdomains schnell und komfortabel bestellen – wo immer und wann immer Du willst. Mit dem jüngsten Update haben wir nun auch die FTP-Backup-Verwaltung in die App integriert, so dass nun auch Nutzer unserer Online-Festplatte „BackupHD“ ihre Verträge mobil verwalten können.

 

Hier die wichtigsten Neuerungen in Version 1.5.2 im Überblick:

  • Cloud-Verträge können jetzt angezeigt und ausgewählt werden
  • Einstellungen wurden um den Menüpunkt „Verwaltung“ erweitert
  • verfügbare Features werden angezeigt, wie bsw. Backupserver, Anzahl Accounts, Quota, Rsync, WebDAV, CIFS, Web-Client
  • bisher angelegte Haupt- und Zusatzaccounts werden angezeigt
  • Option zum Anlegen/Ändern des Haupt-Accounts wurde integriert
  • Rsync, WebDAV und CIFS können aktiviert werden (sofern im gebuchten Tarif möglich)
  • Option zum Anlegen/Ändern/Löschen von Zusatz-Accounts wurde integriert (sofern im gebuchten Tarif möglich)
  • Zusatz-Accounts können auf ein Unterverzeichnis geschaltet werden (um bsw. Dritten einen eingeschränkten Zugriff auf einen Unterordner zu ermöglichen)

 

Die EUserv App ist kostenfrei im Google Play Store unter folgendem Link erhältlich: http://go.euserv.org/7E

 

Habt Ihr Anregungen oder Wünsche zur App? Wir freuen uns über Euer Feedback im EUserv Forum: http://go.euserv.org/uO

 

 

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Eine Email-Adresse, viele Möglichkeiten – Der Trick mit dem +

03.05.2017 | von Susanne

blog_tippsandtricks

Wer kennt sie nicht – die Entscheidungsfrage: Newsletter abonnieren oder nicht? Einerseits möchte man gern über ein interessantes Thema informiert werden und up-to-date bleiben, andererseits soll der Posteingang nicht mit unnötigen Mails verstopft werden. Hier hilft der Trick mit dem + als Email-Alias.

Wie? Ganz einfach! Angenommen Deine Email-Adresse lautet MaxMustermann@deine.email und ist auf den Email-Account „POP00000-MaxMustermann“ aufgeschaltet. In diesem Email-Account kannst Du Dir nun verschiedene Ordner anlegen, um Deine empfangenen Emails entsprechend zu selektieren und Deinen Posteingang aufzuräumen. Lege Dir also in Deinem Email-Account einen Ordner „Newsletter“ an.

Immer wenn Du nun einen Newsletter abonnieren möchtest, fügst Du Deiner eigentlichen Email-Adresse einfach den Alias +Newsletter hinzu. In unserem Fall gibst Du also bei der Newsletter-Registrierung die Email-Adresse MaxMustermann+Newsletter@deine.email an. Nun gehen alle Emails, die an MaxMustermann+Newsletter@deine.email gesendet werden, automatisch im Ordner „Newsletter“ ein. Du bekommst die aktuellen News zu allen Dich interessierenden Themen und Dein Posteingang bleibt sauber und übersichtlich.

Das funktioniert natürlich auch für viele andere Szenarien. Beispielsweise kannst Du für sämtliche registrierungspflichtigen Portale, Shops oder Webseiten derartige +Alias-Adressen angeben und in Kombination mit den entsprechenden Ordnern/Filtern schnell und unkompliziert für Ordnung im Postfach sorgen.

Du hast noch keine eigene Email-Adresse? Dann prüfe jetzt die Verfügbarkeit Deiner Wunschdomain bei EUserv:

http://go.euserv.org/p2

 

Info für Bestandskunden:

Im Rahmen des jüngsten EUserv Kundencenter-Updates ist es ab sofort auch möglich eine Weiterleitung auf derartige +Alias-Adressen einzurichten, sofern diese Funktion vom Mailserver der Zieladresse unterstützt wird.

Jetzt im Kundencenter einloggen und ausprobieren: https://support.euserv.com

 

 

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PHP 7 – Warum Sie jetzt updaten sollten

05.02.2016 | von Susanne

PHP7

Bereits seit Anfang des Jahres steht PHP 7 – die neueste Version der beliebten Skriptsprache – allen EUserv Webspace-Tarifen mit PHP-Unterstützung zur Verfügung. Damit hat die von den meisten Webseitenbetreibern genutzte Version PHP 5.x nach 11 langen Jahren einen würdigen Nachfolger gefunden. Mit diesem Release ist die Skriptsprache nun vor allem schneller (PHP 7 ist etwa doppelt so schnell wie PHP 5.6 und 14mal schneller als PHP 5.0) und gleichzeitig sparsamer im Speicherverbrauch.

Dieser deutlich spürbare Geschwindigkeitsgewinn ist sicher das Hauptargument, um die eigenen Webprojekte sobald wie möglich auf PHP 7 umzustellen. Darüber hinaus liefern jedoch einige weitere neue Funktionen und Änderungen gute Gründe für ein Update:

#1 – Skalare Typendeklarationen

Bei den Parametern von Funktionen/Methoden kann mit dem erweiterten Type-Hinting «Scalar type declarations» in PHP 7 angegeben werden, dass man einen Integer, einen Float, einen String oder einen Booleschen Wert erwartet. In PHP 5-Versionen war das bisher nur für Objekte und Arrays möglich.

Beispiel:

<?php
// Coercive mode
function sumOfInts(int ...$ints)
{
return array_sum($ints);
}

var_dump(sumOfInts(2, '3', 4.1));

 

Das oben gezeigte Beispiel erzeugt folgende Ausgabe:

int(9)



#2 – Typ des Rückgabewertes deklarieren

Bei der Deklaration von Funktionen/Methoden oder Closures mit dem erweiterten Type-Hinting «Return type declarations» können Sie die Art des Rückgabewerts bestimmen. Um die automatische Typumwandlung zu verhindern, wechseln Sie in den Strict-Modus.

Beispiel:

<?php

function arraysSum(array ...$arrays): array
{
return array_map(function(array $array): int {
return array_sum($array);
}, $arrays);
}

print_r(arraysSum([1,2,3], [4,5,6], [7,8,9]));

 

Das oben gezeigte Beispiel erzeugt folgende Ausgabe:

Array
(
    [0] => 6
    [1] => 15
    [2] => 24
)

 

#3 – Änderungen im Error-Handling (Fehler und Exceptions)

Diese, auf den ersten Blick unspektakuläre Änderung hat es in sich: Alle fatalen Fehler aus früheren PHP-Versionen, wie beispielsweise der ehemals fatale Fehler „Call to a member function ?() on a non object“, sind in PHP 7 Exceptions und werden nun abgefangen, ohne für einen sofortigen Programmabbruch zu sorgen. Dazu zählen auch Laufzeitfehler, die in PHP 7 über das neue Interface Throwable oder die Basisklasse Error abgefangen werden können.

 

 

#4 – Neue Operatoren

Mit PHP 7 halten die zwei neuen Operatoren Einzug. Bereits in früheren PHP-Versionen wurde der Ternary-Operator (shorthand ternary) „?“ eingeführt der den Wert auf der linken Seite zurück gibt, wenn er PHPs Interpretation von wahr entspricht, ansonsten den Wert auf der rechten Seite.

Häufig bedarf es in PHP aber eines Operators, der überprüft, ob der Wert auf der linken überhaupt gesetzt ist, ohne dabei einen Fehler auszulösen. Dafür wurde nun der „Null coalescing operator“ „??“ eingeführt, der den Wert auf der linken Seite zurückgibt, wenn er gesetzt ist und sonst den Wert auf der rechten Seite des Operators.

Beispiel:

<?php
// Fetches the value of $_GET['user'] and returns 'nobody'
// if it does not exist.
$username = $_GET['user'] ?? 'nobody';
// This is equivalent to:
$username = isset($_GET['user']) ? $_GET['user'] : 'nobody';

// Coalescing can be chained: this will return the first
// defined value out of $_GET['user'], $_POST['user'], and
// 'nobody'.

$username = $_GET['user'] ?? $_POST['user'] ?? 'nobody';
?>

 

Neu hinzu kommt außerdem der sogenannte „Spaceship Operator“ <=>, der die Erstellung von Vergleichsfunktionen vereinfacht. Der Operator gibt -1 zurück, wenn der linke Wert kleiner ist als der rechte, 0 wenn beide gleich sind und sonst +1. Damit lassen sich Daten sehr einfach mittels der existierenden Sortierfunktionen vergleichen.

Beispiel:

<?php
// Integers
echo 1 <=> 1; // 0
echo 1 <=> 2; // -1
echo 2 <=> 1; // 1

// Floats
echo 1.5 <=> 1.5; // 0
echo 1.5 <=> 2.5; // -1
echo 2.5 <=> 1.5; // 1

// Strings
echo "a" <=> "a"; // 0
echo "a" <=> "b"; // -1
echo "b" <=> "a"; // 1
?>

 

#5 – Neuerungen bei den Generatoren

Zwei Neuerungen betreffen die in PHP 5.5 eingeführten Generatoren: Sie können nun innerhalb eines Generators einen Rückgabewert („return“) zurückgeben lassen und außerdem Operationen an einen anderen Generator o. Ä. mit „yield from“ delegieren.

Beispiel „return“:

<?php

$gen = (function() {
yield 1;
yield 2;

return 3;
})();

foreach ($gen as $val) {
echo $val, PHP_EOL;
}

echo $gen->getReturn(), PHP_EOL;

 

Das oben gezeigte Beispiel erzeugt folgende Ausgabe:

1
2
3

 

Beispiel „yield from“:

<?php
function gen()
{
yield 1;
yield 2;
yield from gen2();
}

function gen2()
{
yield 3;
yield 4;
}

foreach (gen() as $val)
{
echo $val, PHP_EOL;

}
?>

Das oben gezeigte Beispiel erzeugt folgende Ausgabe:
1
2
3
4

 

#6 – Weitere Funktionen und Veränderungen

Zusätzlich zu den genannten Features gibt es viele weitere Änderungen, wie zum Beipsiel Unterstützung für Unicode mit UTF-8, Vereinheitlichungen im Variablen-Handling, 64bit-Unterstützung für Windows und die Nutzung anonymer Klassen.

 

Beispiel anonyme Klassen:

 

<?php
interface Logger {
public function log(string $msg);
}

class Application {
private $logger;

public function getLogger(): Logger {
return $this->logger;
}

public function setLogger(Logger $logger) {
$this->logger = $logger;
}
}

$app = new Application;
$app->setLogger(new class implements Logger {
public function log(string $msg) {
echo $msg;
}
});

var_dump($app->getLogger());
?>

 

Das oben gezeigte Beispiel erzeugt folgende Ausgabe:

object(class@anonymous)#2 (0) {
}

Fazit

Weil sich das prinzipielle Verhalten der Sprache PHP kaum geändert hat, laufen die meisten Anwendungen wie WordPress und Drupal ohne Änderungen unter PHP 7. Die notwendigen Anpassungen bei Anwendungen, die vorher schon mit aktuellen PHP-Versionen lauffähig waren, halten sich in Grenzen. Lediglich bei „Altlasten“ wie ASP tags (<%) und Script-Tags (<script language=php>) und bereits als „deprecated“ markierten Extensions und Funktionen wie ext/mysql und ext/ereg ist Handlungsbedarf notwendig, da diese in PHP 7 nicht länger unterstützt werden.

Wer also seinen Code jetzt auf PHP 7 vorbereitet, beispielsweise also von mysql_*-Funktionen befreit, profitiert von einem stressfreien Umstieg spätestens zum Ende diesen Jahres.

DENN: PHP 5.6 wird das letzte Release von PHP 5 bleiben und nur noch bis zum 28. August 2016 unterstützt bzw. bis zum 28. August 2017 mit Sicherheitsupdates versehen. Demzufolge sollten alle Anwendungsentwickler im Laufe des Jahres 2016 sicherstellen, dass ihre Software auf PHP 7 läuft, zumal sich durch ein einfaches Upgrade auf PHP 7 die Performance der eigenen Anwendungen deutlich steigern und die CPU- und Speicherauslastung auf den Servern senken lässt.

Die Umstellung der PHP-Version kann für den gesamten bei EUserv gehosteten Webspace global im EUserv Kundencenter mittels „PHP-Konfigurator“ vorgenommen werden.

 

EUserv wünscht Happy Coding!

 

 
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Limitierte vServer Pro XL Winter Edition 2016 ab sofort verfügbar

13.01.2016 | von Susanne

vServer Pro XL Winter Edition 2016

Ab sofort ist die limitierte EUserv „vServer Pro XL Winter Edition 2016“ verfügbar und bietet mit 6 IPv4-Adressen und 200 GB Backup-Speicher zuverlässiges Serverhosting mit eigenem Root-Zugang. Die vServer Winter Edition 2016 basiert auf dem Angebot „vServer Pro XL“ und eignet sich ideal zum Hosting mehrerer Webseiten bzw. Shops oder auch als Mailserver. Mit seinen 6 IP-Adressen ermöglicht dieser vServer auch die Anwendung als VPN-Gateway für Privatanwender oder Geschäftskunden.

Details und weitere Infos und Preise gibt es auf der Angebotsseite: http://go.euserv.org/cV

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Safe Harbor, Datenschutz & Co.: Warum Hosting in Deutschland so wichtig ist

16.12.2015 | von Susanne

blog_hostingingermany

Auch drei Monate nachdem der Europäische Gerichtshof (EuGH) das Safe Harbor-Abkommen für ungültig  erklärte, gibt es viele offene Fragen und es herrscht in vielen Unternehmen Verunsicherung. Welche Gefahren drohen jetzt? Wer ist wirklich von der Entscheidung betroffen? Was muss ich tun, damit keine rechtlichen Verstöße vorliegen?

Mit diesem Beitrag möchten wir Antworten auf die 5 wichtigsten Fragen liefern und  über vorherrschende Irrtümer aufklären.

 

# Frage 1: Was ist das Safe Harbor-Abkommen überhaupt?

Das Safe Harbor-Abkommen, zu Deutsch „Sicherer Hafen“, wurde im Jahre 2000 von der europäischen Kommission verabschiedet, um den Austausch personenbezogener Daten zwischen Unternehmen innerhalb der EU und Unternehmen in den USA in Übereinstimmung mit der europäischen Datenschutzrichtlinie zu ermöglichen.

Unternehmen durften bislang personenbezogene Daten aus der EU ohne weitere Einschränkungen in die USA übertragen, wenn das empfangende Unternehmen sich dem entsprechenden Safe-Harbor-Regelwerk unterworfen hatte und somit ein angemessenes Datenschutzniveau gewährleistet hat.

 

# Frage 2: Warum erklärte der EuGH Safe Harbor für ungültig?

Nach der jüngsten Entscheidung des EuGH gewährleistet die  Speicherung personenbezogener Daten auf  US-amerikanischen Servern und Servern in außereuropäischen Drittländern keinen ausreichenden Datenschutz gemäß der europäischen Richtlinie 95/46/EG. Personenbezogene Daten von EU-Bürgern waren somit nicht ausreichend vor fremdem Zugriff – insbesondere durch US-amerikanische Sicherheitsdienste und Behörden – geschützt, denn nach national geltendem Recht ist es diesen gestattet, generell auf den Inhalt elektronischer Kommunikation zuzugreifen, wenn die nationale Sicherheit oder das öffentliche Interesse dies erfordern – unabhängig davon, ob amerikanische Unternehmen sich zu einem Handeln gemäß Safe Harbor-Abkommen verpflichtet haben.

Diese Entscheidung hat insbesondere auf die innerhalb der europäischen Union ansässigen Unternehmen beträchtliche Auswirkungen und lässt das Hosting und Speichern von Daten in Deutschland  in den Mittelpunkt rücken.

 

#Frage 3: Wer ist betroffen?

Betroffen sind Unternehmen, die personenbezogene Daten in der EU erheben und in die USA übermitteln. Dazu zählen beispielsweise:

  • Hosting auf Servern in den USA
  • Cloud-Services, die von den USA aus erbracht werden
  • Übermittlung von Daten an Dienstleister in den USA, z.B. zur weiteren Verarbeitung
  • Übermittlung von Daten an die US-amerikanische Konzernmutter oder an US-amerikanische Tochterunternehmen

 

#Frage 4: Womit müssen Unternehmen jetzt rechnen?

Rechtlich gesehen dürfen Unternehmen seit Verkündung der Entscheidung keine Daten mehr auf Basis des Safe-Harbor-Urteils in die USA transferieren. Tatsächlich fließen aber nach wie vor  Datenströme weitestgehend ungehindert weiter. Die Aufsichtsbehörden haben nun die Möglichkeit zu überprüfen, ob die Übermittlung personenbezogener Daten in die USA mit den europäischen Datenschutzstandards korrelieren.
Für den Fall eines rechtswidrigen Umgangs mit personenbezogenen Daten drohen dem betroffenen Unternehmen insbesondere Bußgelder, Abmahnungen und Unterlassungsklagen. Außerdem besteht das Risiko, dass Mitbewerber, Betroffene und Verbraucherschutzbehörden Rechtsschutz einklagen und die Unterlassung der Übermittlung von personenbezogenen Daten in die USA mit einstweiligen Verfügungen durchsetzen könnten, so dass einem Unternehmen hier schlimmstenfalls Umsatzverluste drohen.

 

#Frage 5: Was können Unternehmen jetzt tun?

Grundsätzlich sollte immer darauf geachtet werden, dass sämtliche Daten auf europäischen Servern gespeichert sind, im Idealfall sogar auf deutschen. Stehen die Server zur Datenspeicherung in Deutschland, unterliegen sie den deutschen Datenschutzrichtlinien.

Wollen Unternehmen etwa Teile ihrer IT-Infrastruktur oder ihrer Software in die Cloud verlegen, so müssen im Vorfeld diese Fragen abgeklärt werden:

  • Ist der Anbieter von Cloud-Lösungen bereits auf die aktuelle Situation eingestellt?
  • Ist die alleinige Speicherung von Daten innerhalb der EU vertraglich vereinbart? Gilt dies auch für Sub-Dienstleister oder darunterliegende Cloud-Dienste, die mein Dienstleister verwendet?
  • Bin ich für den Fall des Ausfalls meines Cloud-Dienstleisters vorbereitet? Hier sind auch andere Szenarien als Ursache denkbar!
  • Bekomme ich meine Daten zurück bzw. kann ich meine Daten und Dienste auf andere Dienstleister transferieren?

Für Unternehmen die ihren Server, vServer oder sonstige Hosting-Dienstleistung bei EUserv mieten, hat das Urteil keine Konsequenzen, denn wir  hosten alle Dienste im eigenen Rechenzentrum in Jena/Thüringen und damit zu 100% in Deutschland. Sollten Unternehmen aufgrund des Safe Harbor Urteils vom ihren bisherigen Hosting- oder Cloud-Anbieter wechseln wollen, steht unser Team für Vorschläge einer zügigen Migration der Projekte in das Rechenzentren in Jena gern zur Verfügung.

 

100% Hosting in Germany – Datenschutz bei EUserv

Als deutscher Hosting-Spezialist lagern die Daten und Projekte unserer Kunden ausschließlich auf Servern in unseren zwei deutschen Rechenzentren im Großraum Jena/Thüringen, konform den strengen deutschen Regelungen zum Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).

Wir erheben, verarbeiten und speichern ausschließlich Daten unserer Kunden, die zur Vertragsabwicklung und zur Erbringung der vertraglich vereinbarten Dienste notwendig sind bzw. Daten, die Kunden auf unseren Servern speichern. Im Falle von Domainregistrierungen ist es unumgänglich bestimmte personenbezogene Daten an die Registrare und Registrierungsstellen weiterzuleiten. An Behörden und Dritte geben wir Daten nur im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften zur Gefahrenabwehr oder zur Strafverfolgung bzw. nach Gerichtsbeschluss heraus.

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Informationen zum teilweisen Stromausfall am 5.11.2015 im EUserv Rechenzentrum Jena

13.11.2015 | von Robby
Am Donnerstag, den 5.11.2015, kam es im EUserv Rechenzentrum auf Grund von technischen Defekten an mehreren PDUs (Power Distribution Units) welche gleichzeitig als Resetsystem arbeiten zu Ausfällen von dedizierten Servern und einigen EUserv Diensten.

 

Nach unserem aktuellen Kenntnisstand gab es in einem Stromkreis auf Grund des Ausfalls einer Platine in einer Kühlanlage eine Überspannung, welche mehrere Resetsysteme und einige wenige Servernetzteile, RAM-Riegel und Festplatten zerstörte.

Der Normalzustand des Rechenzentrums sieht schematisch dargestellt wie folgt aus:

 grafik_dc_normalbetrieb

Bild 1, Normalzustand im RZ

Auf Grund der Überspannung waren einige der PDU’s ausgefallen, welche angeschlossene Server stromlos schalteten. Der Zustand nach der Überspannung ist in der nachfolgenden Darstellung schematisch dargestellt:

 grafik_dc_stoerung

Bild 2, Zustand nach Defekt

Hiermit führen wir Euch stichpunktartig den Ablauf des Tages für die bearbeitenden Techniker auf:

ca. 8.30 Uhr:
Das Monitoring meldet Ausfälle von Systemen in ungewohnter Anzahl. (Eine geringe Anzahl kommt immer vor, z.B. durch Reboots der Kunden oder einem Hardwaredefekt an einem einzelnen Server.)

ca. 9.00 Uhr:
Eine erste remote durchgeführte Diagnose stellt fest, dass es sich um einen teilweisen Ausfall in der Stromversorgung oder Netzwerkkomponenten handeln muss.

ca. 9.05 Uhr:
Der erste Techniker befindet sich bereits auf dem Weg zu den defekten Rackreihen.

ca. 9.10 Uhr:
Die Geschäftsführung, Support und Marketing werden über die Störung informiert. Informationen für anfragende Kunden werden für Telefon und Email zusammengestellt. Nutzer der Twitter-Kanäle @euservsupportde und @euservsupporten erhalten die ersten Informationen.

ca. 9.30 Uhr:
Die Diagnose an den Geräten bestätigt ein Stromproblem.

ca. 10.00 Uhr:
Die Bestandsaufnahme stellt einen Defekt an der Stromversorgung für ca. 200 Server fest. Der Techniker beginnt mit der Analyse des Defektes.

ca. 10.30 Uhr:
Es wird ein Defekt an einem Kühlsystem festgestellt, welches eventuell mehrere Sicherungen ausgelöst hat. Ein externer Dienstleister wird mit der Analyse beauftragt.

ca. 11.00 Uhr:
Weitere Techniker treffen zur Unterstützung ein. Es wird mit der Planung für eine temporäre Lösung zur Überbrückung der defekten PDU’s begonnen, da nicht genügend neue Geräte auf Lager sind.

ca. 11.30 Uhr:
Der externe Dienstleister stellt einen Defekt an der Kühlanlage fest. Diese wird vom Netz getrennt.

ca. 11.45 Uhr:
Die temporäre Lösung wird implementiert. Die Techniker arbeiten nach und nach die Server ab und fahren diese ohne PDU wieder hoch.

ca. 17.00 Uhr:
Weitgehend alle Server sind wieder online. Es werden abschliessende Arbeiten durchgeführt und durch den Stromausfall defekt gegangene Server für die Werkstatt vorbereitet.

ca. 19.00 Uhr:
Finale Checks bestätigen, dass 98% aller betroffenen Server wieder online sind.

ca. 19.45 Uhr:
Die Störung wird als beseitigt angesehen. Aufräumen.

ca. 20.00 Uhr:
Der Geschäftsführer Herr Seidel bedankt sich bei den Technikern und mahnt sie, endlich etwas zu essen und zu trinken.

Nachfolgend wurden mit Kunden defekter Server individuelle Vereinbarungen bis hin zum Servertausch vorgenommen.

Fazit:

Folgende Änderungen und nachträgliche Arbeiten werden wir auf Grund des Vorfalls prüfen und sofern möglich und sinnvoll implementieren:

  • Prüfung und Austausch der defekten Kühlsysteme
  • Technische Realisierbarkeit der Entkoppelung Kühlung / Technik und deren Durchführung (Anmerkung: Wir sind hier technisch auf Grund der Raumsituation eingeschränkt.)
  • Ersatz der defekten PDU’s in Form einer geplanten Wartungsmaßnahme
  • Lagerung von zusätzlichen PDU’s/Resetsystemen, sofern das kommerziell sinnvoll ist
  • Erhöhung des Lagerbestandes an herkömmlichen PDU’s, sofern das kommerziell sinnvoll ist
  • Schaffung einer offline verfügbaren Prioliste für das Reaktivieren von Servern
  • Schaffung einer aktuellen Statusseite, die Kunden über den Stand der Arbeiten informiert
Das klassische Mittagessen vom Pizzalieferanten wurde für alle Mitarbeiter am Freitag von der Firma bezahlt. 🙂

 

Allen betroffenen Kunden möchten wir an dieser Stelle für ihre Geduld danken und uns für eventuelle Unannehmlichkeiten nochmals entschuldigen!

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Das Potenzial der neuen Top Level Domains. Welche Vorteile die neuen Endungen bringen!

01.06.2015 | von katjaateuserv
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Neue Top-Level-Domains.

In unserem ersten Blogbeitrag zu dem Thema neue Top-Level-Domains haben wir uns bereits die neuen Endungen einmal genauer angeschaut. Wir haben ihr Wachstum und die Beliebtheit unter die Lupe genommen, so dass wir uns nun die folgenden Fragen stellen:

Welches Potenzial haben die neuen Endungen?
Auffindbarkeit im Internet ist ohne Frage das Wichtigste um auf sich und seine Produkte aufmerksam zu machen. Gefunden werden in der großen weiten Welt des Internets ist das A und O. Die neuen Top-Level-Domainendendungen haben viel Potenzial. Die mittlerweile unzähligen Endungen bieten sehr kreative und vor allem eindeutige Möglichkeiten, die eigene Firma hervorzuheben und zu beschreiben. Oft sind viele einschlägige und kurze Domainendendungen die auf .de oder .com enden schon vergeben und man muss auf eine längere und umständliche Domain umsteigen. Deshalb bieten die neuen Endungen gleich mehrere Vorteile: einen eindeutigen Namen und die Möglichkeit der Abgrenzung durch Branchen-,Ort- oder Angebotsdomain. Mit den Endungen lassen sich zum Beispiel ohne große Erklärungen Bezüge zu Regionen, Branchen, Kundengruppen oder Angeboten herstellen. Es entstehen so aussagekräftige Namen die unmittelbar verständlich sind, leicht zu merken sind und bessere Chancen bieten, Märkte und Kunden gezielt anzusprechen.

Wie lassen sich die Endungen verwenden?
Einige Domainendungen wie z.B: .bike, .tattoo oder .bio sind einschlägig, selbsterklärend und vor allem international. Dadurch könnte man in Zukunft auf länderspezifische Domains verzichten und Kunden weltweit einheitlich ansprechen. Natürlich gibt es auch sehr exotische Domainendungen wie .kiwi, .ninja oder .guru die allein schon deswegen für Aufmerksamkeit sorgen, weil sie so anders klingen und sich vielleicht auch die Frage stellt, wofür man diese verwenden kann.

Neben einigen exotischen Domainendungen gibt es natürlich auch viele praktische, die kreative Kombinationen zulassen, wie .singles, .email oder .coffee, um nur einige zu nennen. Nehmen wir beispielsweise die Top Level Domain .bike, die selbsterklärend und weltweit verständlich ist. Sie würde sich zum Beispiel zum einen für Hersteller und Händler von Fahrrädern, Fahrradkomponenten und Zubehör eignen. Zum anderen aber auch für Reisen, Sportveranstaltungen sowie Magazinen, Blogs und Foren rund ums Bike. Die neue TLD .photos könnten z.B. Firmen, die Dienstleistungen rund ums Fotografieren anbieten sowie Foto- und Bildergalerien hervorragend verwenden, um kurze prägnante Domains zu erstellen. Zielgerichtet Fans ansprechen lässt es sich u.a. mit .club oder .yoga welche aufmerksamkeitsstarke Domains mit hoher Relevanz sind.

Welche Vorteile bringen die neuen Endungen?
Natürlich stellt man sich die Frage, ob eine solche Domainendung nicht einfach nur gut klingt, sondern auch besser z.B. von Suchmaschinen gefunden wird. Als erster Trend ist erkennbar, dass bei den lokalen TLDs (wie .berlin oder .bayern) ein Positionsunterschied bei Google mit mehr als einem Rang zu verzeichnen ist. So ist eine lokale Domain häufig besser bewertet, da Google die Domainendungen als Schlüsselelement einstuft und sie somit höher bewertet wird, als z.B. .com oder .de. Das ganze wird bei branchenspezifischen TLDs (wie .solar oder .holdings) und gezielten Suchanfragen wahrscheinlich eine ähnliche Entwicklung nehmen. Langfristige und genaue Analysen gibt es zum aktuellen Zeitpunkt jedoch noch wenige und daher bleibt abzuwarten, ob sich der Ranking-Faktor bei den TLDs wirklich signifikant bemerkbar macht. Dabei sollte man auch berücksichtigen, dass nicht alle TLDs unter den gleichen Gesichtspunkten miteinander verglichen werden können, da es sehr viele nischenrelevante TLDs gibt die sich nur auf ganz bestimmte Bereiche anwenden lassen wie z.B. yoga oder .kitchen. Unabhängig vom Domainname oder der Domainendendung ist jedoch der Inhalt einer jeden Webseite der relevanteste Vorteil was das Ranking betrifft. Ziel eines jeden Webseitenbetreibers sollte eine aussagekräftige Webseite sein, denn was nützt ein Besuch auf der eigenen Webseite, wenn der gewünschte Inhalt fehlt nach dem der Nutzer sucht. Daher ist es mit Sicherheit aus Marketingsicht von Vorteil, eine eindeutige und kurze Domain-Adresse zu haben, aber noch viel wichtiger ist das was dahinter steckt, denn der potenzielle Kunde soll auf der Homepage bleiben und vorzugsweise auch kaufen.

Fazit
Wie bei fast allem gibt es ein Dafür und Dagegen, aber der Sinn und Nutzen einiger neuen TLDs ist eindeutig und nicht von der Hand zu weisen, anderen hingehen fehlt dieser mitunter vielleicht. Es ist ein spezieller Markt der mit Sicherheit Potenzial hat zu wachsen, wenn man ihn richtig nutzt. Genauso ist wohl absehbar, dass nicht alle neuen TLDs wirklich überleben werden. Grundsätzlich sind die neuen TLDs aber gerade für lokale Anbieter und Städte sinnvoll und bieten klare Vorteile. Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, ob eine solche neue Top-Level-Domain zu einem passt. Sollte man sich für eine neue TLD entscheiden, ist es wichtig, eindeutige Begriffe und wenn gewünscht, die regionale Ausrichtung zu berücksichtigen. Denn damit kann man bei potenziellen Kunden für eine bessere Orientierung sorgen, was sich natürlich bei weniger eindeutigen oder bekannten Begriffen zum Nachteil auswirken könnte. Ein schönes Beispiel dafür ist .hotel im Vergleich zu .holiday. Denn .hotel ist eindeutig und klar verständlich, wobei .holiday mitunter nicht verstanden oder sehr weitläufig interpretiert werden kann. Sicher werden sich nicht alle von den Möglichkeiten die die neuen TLDs bieten angesprochen fühlen, aber Potenzial ist vorhanden und wer kreativ sein will oder sich von seinen Mitbewerbern abgrenzen möchte, dem wird hier viel Spielraum geboten.
Hinweis: Die komplette Übersicht über alle neuen TLDs und deren voraussichtliches Startdatum finden Sie auf der  ICANN.

 

 

Quellen und weiterführende Links
http://newgtlds.icann.org/en/program-status/delegated-strings
http://www.clicks.de/blog/top-level-domains-im-praxis-check
http://www.clicks.de/blog/top-level-domains-im-praxis-check
http://blog.searchmetrics.com/de/2014/10/07/ranking-analyse-neuer-top-level-domains-berlin-tlds-in-der-lokalen-google-suche/
http://www.denic.de/hintergrund/top-level-domains.html
http://www.heise.de/ct/artikel/Neue-Top-Level-Domains-Gemischte-Bilanz-der-digitalen-Land-Reform-2507090.html
http://newgtlds.icann.org/en/program-status/delegated-strings
http://de.statista.com/infografik/487/anzahl-der-top-level-domains/
http://www.domainsmalltalk.com/domain-knowhow/top-level-domain-london-in-den-top15.html

 

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